Digitale Souveränität · 29. Jänner 2026
Ubuntu vs. Windows
Wer ein Betriebssystem nutzt, dessen Infrastruktur und Datenflüsse von einem außereuropäischen Konzern gesteuert werden, gibt Entscheidungshoheit ab. Ubuntu zeigt, dass digitale Souveränität bereits beim Betriebssystem beginnt.

Ende 2025 ist Windows auf ca. ⅔ der Desktop-PCs in Europa gelaufen. Ein Betriebssystem, dessen Infrastruktur und Datenflüsse von einem außereuropäischen Konzern gesteuert werden. Etwa die Hälfte davon war noch Windows 10 ... also ein System, dessen offizielles Support-Ende am 14.10.2025 war.
🛡️ Digitale Souveränität beginnt beim Betriebssystem 🛡️
Wir nutzen unter anderem Ubuntu als leistungsfähige Alternative zu Windows. Der Umstieg kann natürlich deutlich aufwendiger sein als z.B. ein Wechsel von Microsoft Office auf LibreOffice ... mittel- und langfristig fällt das aber wenig ins Gewicht, wenn man dadurch konsequent seine digitale Unabhängigkeit verbessert.
✅ Vorteile von Ubuntu
- Ubuntu basiert auf Linux - einem stabilen, transparenten und von der Community getriebenen Ökosystem.
- Es gibt keine erzwungene Cloud-Integration, keinen Kontozwang und keine erzwungene Datensammlung. Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre lokalen Daten.
- Ubuntu unterstützt eine riesige Auswahl von weiterer Open-Source-Software und lässt sich oft nahtlos in bestehende Workflows integrieren.
- Durch die aktive Community und regelmäßige LTS-Releases (mit 5 Jahren Support bei der kostenlosen Version und bis zu 15 Jahren beim kostenpflichtigen Ubuntu Pro) ist Ubuntu zuverlässig und zukunftssicher.
⚠️ Mögliche Nachteile
- Nicht alle proprietären Anwendungen laufen nativ auf Ubuntu, weil viele Anwendungen nur für Windows entwickelt worden sind.
- Bei Hardware-Treibern kann es (teils deutliche!) Einschränkungen geben, weil die Linux-Entwicklungen hier bei manchen Firmen immer noch nachrangig oder gar nicht umgesetzt werden.
- Die Einarbeitungszeit für den Umstieg und/oder die Migration der dazugehörigen Prozesse darf nicht unterschätzt werden.
Ubuntu ist sehr gut für eine schrittweise Verbesserung der digitalen Souveränität geeignet:
- Mit dem bootfähigen USB-Stick kann man Ubuntu auf jedem Desktop-PC erst einmal ausprobieren, bevor man sich für eine Installation entscheidet.
- Während der Installation von Ubuntu kann man auswählen, Ubuntu parallel zum bereits installierten Windows zu installieren (= Dual-Boot). Anschließend kann man dann bei jedem Start des PCs entweder das bisher verwendete Windows oder das neu installierte Ubuntu verwenden.
- Wer noch immer Windows 10 nutzt, muss bedenken: Im Worst Case wird es seit Oktober 2025 nicht mehr mit Updates versorgt und wird somit immer unsicherer.
💡 Probieren Sie es aus: Ubuntu ist kostenlos, datenschutzfreundlich und kann in kurzer Zeit auch auf älterer Hardware installiert werden, selbst wenn Windows 11 den Betrieb dort verweigert. 💡
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