Digitale Souveränität · 13. August 2026
Supportende für Microsoft Office 2021
Wer ab Oktober 2026 noch mit Office 2021 arbeitet, nutzt ungepatchte Standardsoftware. LibreOffice zeigt: Es geht auch ohne Support-Ende, Abo-Zwang und steigende Lizenzkosten.

Am 13. Oktober 2026 endet der Support für Microsoft Office 2021 (LTSC). Danach gibt es keine extended Security Updates und keine Verlängerung ... scheinbar macht Microsoft dieses Mal keine Ausnahme.
⏰ Was ab dem 13.10. passiert ⏰
Word, Excel, PowerPoint & Co. laufen weiter. Aber ohne Sicherheitsupdates, ohne technischen Support, ohne Fehlerbehebungen. Das heißt auch: Neu entdeckte Schwachstellen bleiben offen ... dauerhaft.
⚠️ Was das für Sie bedeutet
- Sie arbeiten ab ca. November auf ungepatchter Standardsoftware ... was besonders dann keine gute Idee ist, wenn auf dem Rechner auch sensible Daten verarbeitet werden.
- Microsoft empfiehlt den Wechsel zu Microsoft 365 (Abo) oder Office LTSC 2024. Beides geht mit steigenden Kosten einher: Die Preise für Microsoft 365 sind seit Juli z.B. um bis zu 16 % gestiegen.
- Wer jetzt nichts tut, entscheidet sich stillschweigend für ein erhebliches Sicherheitsrisiko.
🌱 Es geht auch anders 🌱
Bevor Sie automatisch das nächste Microsoft-Abo unterschreiben: LibreOffice ist eine reife, aktiv weiterentwickelte Alternative. Ohne festes Support-Ende und ohne wiederkehrende Lizenzkosten.
✅ Was dafür spricht
- LibreOffice ist Open Source und wird von der Document Foundation (aus Berlin) entwickelt.
- Mittlerweile wird eine sehr hohe Formatierungstreue zu .docx/.xlsx-Dateien erreicht.
- Die Oberfläche kann gut an die eigenen Vorstellungen angepasst werden.
- Schleswig-Holstein hat die Migration bereits zu 80 % abgeschlossen und rechnet mit spürbaren jährlichen Einsparungen.
- Das österreichische Bundesheer hat die Migration bereits abgeschlossen ... dort ist die Datensouveränität sogar wichtiger als die Einsparungen.
⚠️ Was dagegen spricht
- Ein Umstieg braucht Vorlauf. Besonders Makros, VBA-Skripte und Vorlagen müssen geprüft werden.
- Beim Austausch von Dateien mit Externen kann es Reibung geben (aber Hey! ... es gibt ja Nextcloud und das gemeinsame Editieren von ODF-Dokumenten direkt im Browser)
- Auch LibreOffice ist nicht frei von Bugs und Turbulenzen ... die letzte Krise war erst im April 2026
💡 Ein Supportende ist kein Drama. Es ist ein guter Anlass, um zu hinterfragen, wovon Ihre IT heute abhängt ... und wie Ihre IT in Zukunft funktionieren soll.
Ist der 13. Oktober für Sie ein guter Anlass, um die längst verfügbaren Alternativen zu Microsoft Office ganz konkret zu prüfen? 🤔
IHRE MEINUNG ZÄHLT.
